Dienstag, 11. September 2018

V. - Handwerk, das Leiden schafft - Die Dachdämmung (3) - "Ausbesserung"

Rückblick: Nach der schief gelaufenen Dachdämmung wurde ich von Herrn V. tatsächlich vorläufig wohlgestimmt, wollte der Chef doch selber (lt. Facebook-Post und WhatsApp-Versicherung) bei den Nachbesserungen vor Ort bleiben. Doch wir wurden (wieder) enttäuscht: Herr V. verschwand während der Arbeiten im Dachgeschoss! Und als uns schließlich die nicht-deutsch-sprechenden Handwerker verlassen hatten, ging ich nach oben.

Die bereits beim Einbau im letzten Sommer verhunzten Fenster waren nach der Aktion noch viel verhunzter, die Leisten an einem Fenster total verbogen. Der Boden versaut. Beim Schrubben auf allen Vieren hätte ich heulen können.
17.07.18, 16:53 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., wollten Sie uns nicht noch Bilder schicken? Gruß, Michaela Rühl
17.07.18, 17:26 - V.: Gut das sie es sagen, ich muss die Jungs vom Marek nochmal am Donnerstag ansprechen, sie haben aber welche gemacht
"Gut, dass Sie es sagen"!?! Er hatte keine Bilder für mich, aber ich welche für ihn: Verhunzte Fenster und ein verbogener Rahmen (von den total versauten Wänden sagte ich nichts, die kann man spachteln und überpinseln). Ich bat um Abnahme, da er ja während der Reparatur wieder verschwunden war.


Nur mal als Einwurf: So hätte dann wohl unser Gartenhaus ausgesehen, hätten wir es von diesen Handwerkern aufbauen lassen ...

Am 18. Juli 2018 war Herr V. vor Ort: Kann man angeblich alles weg polieren, gerade hämmern, mit dem Lackstift ausbessern. Sofort wollte er das nicht machen, erstmal eine "Kältewelle" abwarten.

Ich dachte, jetzt ist alles dicht?

Lieber bis November oder so warten.

Da war im letzten Jahr noch nichts zu sehen. Aber um des Friedens willen willigte ich ein.

Wir warteten weiter auf die Bilder, eine Woche später funkte ich Herrn V. erneut an.
24.07.18, 10:22 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., wollten Sie uns nicht noch Bilder schicken? Gruß, Michaela Rühl
24.07.18, 13:04 - V.: Hallo Frau Rühl, bin gerade in München. Ich mache es Anfang nächster Woche..... beste Grüße
"Anfang nächster Woche" vorbei, am Mittwoch schickte ich meinen Spruch zum dritten Mal:
01.08.18, 13:12 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., wollten Sie uns nicht noch Bilder schicken? Gruß, Michaela Rühl
Keine Reaktion, ich schickte den Spruch am Freitag zum vierten Mal:
03.08.18, 09:04 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., wollten Sie uns nicht noch Bilder schicken? Gruß, Michaela Rühl
03.08.18, 10:15 - V.: Guten Morgen, die Jungs kommen erst wieder am Montag, dann umgehend. Hab des auch nicht immer aufm Schirm, sry..... Grüße V.
Ich einen Tag nach dem Montag zum fünften Mal:
07.08.18, 07:30 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., wollten Sie uns nicht noch Bilder schicken? Gruß, Michaela Rühl
Es kamen tatsächlich sechs Bilder von abgeklebten Stellen an der Dachdämmung.
08.08.18, 15:22 - Michaela Rühl: Hallo Herr V.,
vielen Dank für die Fotos! Wenn Sie meinen, das sieht jetzt dicht aus, käme es uns sehr entgegen, wenn Sie die abschließenden Arbeiten bald durchführen könnten. Wir würden die Baustelle nach so langer Zeit gerne zu einem Ende bringen.
Gruß
Michaela Rühl
Keine Reaktion. Text nochmal in Kopie mit folgendem Text:
13.08.18, 12:11 - Michaela Rühl: Hallo Herr V., vielleicht haben Sie meine letzte Nachricht überlesen. Hier nochmal 😀 Gruß, Michaela Rühl
Eine Antwort:
13.08.18, 14:43 - Chris V.: Hallo Frau Rühl, wir sollten eigentlich schon wie ausgemacht die Schlechtwetterfronten im Winter abwarten, um nicht nochmals nacharbeiten zu müssen. So hatten wir es ja auch besprochen. Da es ja ein Garantiefall ist, entstehen ja auch keine Kosten für sie.
Wir haben es fachgerecht behoben, wurde aber ein anschließen der Arbeiten erst nach der winterperiode vorschlagen. Der Aufwand ist gering und für sie ja nicht arbeitshindernd...... beste Grüße V.
"Fachgerecht behoben", siehe Bilder oben. Außerdem: Woher weiß Herr V., was für mich "arbeitshindernd" ist? Da ich so im Dachgeschoss noch über Monate nicht weiter einrichten kann, möchte ich die Baustelle so bald wie möglich beenden. Es muss doch auch im Interesse eines Handwerkers sein, eine Baustelle zu einem Ende zu bringen?
14.08.18, 12:43 - Michaela Rühl: Hallo Herr V.,
uns wäre - ehrlich gesagt - sehr daran gelegen, das Thema Dachgeschoss endlich abzuschließen. Ich ärgere mich täglich über die verhunzten Wände und die verkratzen/verbogenen Fensterrahmen. Zudem wären bei der letzten Hitzewelle die Hitzeschutzrollos wirklich hilfreich gewesen, so konnte man es dort teilweise kaum aushalten.
Grüße
Michaela Rühl
Wieder keine Reaktion. Ich frage mich so langsam, woher die Facebook-Bewertungen kommen: "Erstklassiger, schneller Service, gute Erreichbarkeit.[...]", "Kompeten, pünktlich, gut. Sehr empfehlenswert", "Kompetent, freundlich, unkompliziert und die Arbeit hat sehr hohe Qualität!" ... wobei ... oops: "Bis auf die erste sind die ja noch aus der Zeit (2016), als auch wir noch zufrieden waren mit der Arbeit des Herrn V.! Also noch ein Versuch:
17.08.18, 08:49 - Michaela Rühl: Hallo Herr V.,
uns wäre - ehrlich gesagt - sehr daran gelegen, das Thema Dachgeschoss endlich abzuschließen. Ich ärgere mich täglich über die verhunzten Wände und die verkratzen/verbogenen Fensterrahmen. Zudem wären bei der letzten Hitzewelle die Hitzeschutzrollos wirklich hilfreich gewesen, so konnte man es dort teilweise kaum aushalten.
Grüße
Michaela Rühl
17.08.18, 08:57 - Chris V.: Ich bin im Urlaub
17.08.18, 09:01 - Michaela Rühl: Dann melden Sie sich bitte mit einer Antwort, wenn Sie aus dem Urlaub zurück sind.
Keine weitere Meldung an mich. Dafür ein Facebook-Beitrag vom 29. August 2018:


Ist wohl ein Leserbrief, der Autor wurde unkenntlich gemacht. Auf diesen Beitrag antwortete ich per Screenshot via WhatsApp:
30.08.18, 09:36 - Michaela Rühl: ‎IMG-20180830-WA0000.jpg (Datei angehängt)
Genau aus den o.g. Gründen haben wir Sie mit der Dachdämmung beauftragt. Durchgeführt wurden die Arbeiten entgegen unserer Absprache komplett von ihrem osteuropäischen "Subunternehmen". Und jetzt haben wir den Salat. Wann kommen Sie zum Beheben der Schäden?
30.08.18, 15:27 - Chris V.: [...]Wir hatten eine Absprache vor Ort, 2 mal sind wir beide zu dem Entschluss gekommen, das es sinnvoll ist, die 2 kleinen Ecken* auszubessern, wenn mal eine kältere Periode anbricht, um auch sicher zu gehen, das das Problem vollends behoben ist**. Das ist ja nur in Interesse beider.
Auch habe ich sie das letzte mal gefragt, ob sie die kosmetischen Fehler stören, sie haben das verneint..... das ist mein letzter Stand der Dinge, mit Ihnen besprochen***..... sollten sie das vorziehen wollen, was ich nicht empfehle, dann müssen wir für Anfang übernächster Woche einen Termin finden....
Ps: die Jungs wissen was sie tun****, der Artikel war eine Info für Kunden, auch für sie, das es in Zukunft schwierig wird, Termine zu finden. Das hat nichts mit den Leuten zu tun, die hier leben und arbeiten*****. Wir sind auf gute Leute aus dem Ausland angewiesen, weil in unseren eigenen Reihen nichts mehr nachkommt....
30.08.18, 15:27 - Chris V.: Grüße V.
30.08.18, 19:15 - Michaela Rühl: Super, wann können Sie kommen? Gruß, Michaela Rühl
Nur so als Hinweise:
*Es handelt sich nicht um "2 kleine Ecken", wie sich den Fotos oben entnehmen lässt. Auch ist mir nicht bekannt, wann wir "2 mal" "beide" zu dem Entschluss gekommen sind.
**Bei der Besichtigung von Herrn V. am 18. Juli 2018 wurde ich quasi "überredet", die Nacharbeiten nach der nächsten Kältewelle durchzuführen, wobei unsere Meinungen sehr weit auseinander gingen, wo tatsächlich bewiesen ist, ob alles dicht ist. Meiner Meinung frühestens Anfang 2019 (in Anlehnung an das erste Auftreten der Feuchtigkeit), lt. Herrn V. bereits im November.
***Gerade kurz davor von mir geschrieben: "Ich ärgere mich täglich über die verhunzten Wände und die verkratzen/verbogenen Fensterrahmen."
****Ich war dabei, als ihnen am 13. Juli 2018 von Herrn V. kleinteilig erklärt wurde, wie die Fenster ausgebaut werden mussten und wo man abkleben werden sollte.
*****"hier leben" würde beinhalten, dass auch die Familien hier wohnen?

Eigentlich hatte ich gehofft, endlich zu einem Ende zu kommen, aber leider zieht Herr V. die Reparatur in die Länge. Weiter mit Teil 4!

Donnerstag, 30. August 2018

V. - Handwerk, das Leiden schafft - Die Dachdämmung (2) - Es tropft!!

Rückblick: Dachgeschoss-Dämmung bei Herrn V. beauftragt. Anfang 2018 feuchte Stellen über den beiden Fenstern entdeckt.

Ich informierte Herrn V. am 7. Februar 2018 über "tropfende Stellen" im Dachgeschoss per WhatsApp. "Unbedingt anschauen", hieß es.

Herr V. war dann zweimal zu von ihm vorgegebenen Terminen da, am 8. Februar 2018 und am 10. März 2018, jeweils um 8 Uhr (ich habe noch darauf hingewiesen, dass früh morgens Dächer gerade zu dieser Jahreszeit feucht sein können). Beim ersten Termin schaute er mit seinem Kollegen vom "Subunternehmen" aus den Fenstern raus, zum Heraussteigen auf das Dach sei es aber zu nass. Beim zweiten Termin kam er nicht einmal ins Haus (und hatte dem Subunternehmen schon vorher abgesagt), und sagte gleich, das Dach sei zu nass zum Heraussteigen. Lt. seiner Aussage sei es jedoch unumgänglich aufs Dach zu steigen, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Parallel wollten wir trotzdem das Projekt "Vorgarten" starten, dessen Details wir dann an dem Tag immerhin zum x-ten Mal durchgekaut haben.

Seit dem Frühling bzw. seitdem die Temperaturen angestiegen, tropfte es nicht mehr. Sogar nach anhaltenden Regenfällen blieben die Stellen über beiden Fenstern trocken.

Anfang April mussten wir Herrn V. den eigentlich schon fest gebuchten Auftrag wegen mangelnder Mitarbeit seinerseits absagen, zum Dachgschoss hüllte er sich danach in Schweigen. Kontaktaufnahme von mir via WhatsApp:
25.04.18, 15:51 - Michaela Rühl: Hallo Herr V.,
wissen Sie schon, wann Sie sich um unser Dachgeschoss kümmern können? Aktuell tropft es zwar nicht, aber die von Ihnen versprochenen Hitzeschutzrollos könnten Sie dann auch gleich anbringen. In der letzten Woche war es dort oben schon recht warm.
Grüße
Michaela Rühl
26.04.18, 22:16 - V.: Halllo Frau Rühl,
Die zwei Sonnenschutzrollos werde ich beauftragen und ihnen zuschicken lassen. Dazu benötige ich die Nummer, die in den Fenstern hinterlegt ist ..
zum Thema Dach/ Innenausbau musss ich ihren sagen, das dies ein wassereintritt von außen über diese beiden stutzen ist. Wir können uns das gerne mal mit einem Dachdecker anschauen......
[...]Sollte sich herrausstellen, das wir nachbessern müssen, machen und müssen wir das, keine Frage. [...]
V.
26.04.18, 22:25 - V.: Wir wollten das ja, um Kosten zu sparen, in einem Aufwasch mit der Außenanlage erledigen, obwohl wir nur den Innenausbau gemacht haben. Lange Rede, kurzer Sinn..... wenn ein Esser
26.04.18, 22:29 - V.: Wassereintritt Von außen da ist, dann muss man das Dach begutachten, dazu bin ich gerne bereit. Unter voller Berechnung und Begutachtung meiner Arbeitszeit.....
[...]
Am 1. Mai 2018 habe ich Herrn V. eine längliche Mail geschrieben, wie wir die ganze Situation und sein Verhalten sehen.

Antwort (extrem gekürzt):
"[...]Nennen sie mir 5 Termine, dann schauen wir uns das an mit dem Dach. Wenn der Fehler Fehler nicht bei uns liegt, stellen wir ihnen den Aufwand in Rechnung.[...]"

Herr V. war sich (lt. späterer Whats-App-Sprachnachricht vom 2. Mai 2018) zu 90% sicher, dass es nicht an einer "Undichtigkeit der Dammsperre" sondern an den "Lüfter-Ziegeln" liegt, die jedoch genau so in allen (Reihen-)Häusern hier so verbaut sind:


Bei genauerer Begutachtung dieser Ziegel unsererseits mussten wir entdecken, dass offenbar eine Dachpfanne beim Aus- und Einbau eines Fensters zu Bruch gegangen war und durch die Handwerker geflickt wurde. Da sich dieses Flickwerk jedoch nur an einer Seite befand, schlossen wir es gleich aus, für die Feuchtigkeit verantwortlich zu sein, da der Wassereintritt ja bei beiden Fenstern nicht zu übersehen war.

Am 2. Mai entdeckt
Da Herr V. auch keinen neutralen Gutachter beauftragen wollte, telefonierte ich am 31. Mai 2018 mit einer Anwältin. Daraufhin setzten wir einen Schrieb mit Fristen an Herrn V. auf: Bis zum 6. Juli 2018 sollte Herr V. seine Arbeit nachbessern, bis zum 8. Juni 2018 sollte Herr V. uns mitteilen, ob er überhaupt gewillt sei, diese Nachbesserung durchzuführen. Der Schrieb wurde am 4. Juni 2018 zugestellt.

Am 19. Juni 2018 sprach Herr V. länglich auf meine Mailbox. Keine Entschuldigung wegen der Verspätung. Er wolle natürlich nachbessern, aber er habe grad zwei gebrochene Zehen und sei außer Gefecht gesetzt. Und könne so wahrscheinlich auch die gesetzte Frist nicht halten. Am 20. Juni 2018 noch eine Meldung per WhatsApp inklusive Detail-Foto vom Fuß (hätte ich echt nicht gebraucht!!!):
20.06.18, 16:06 - V.: Hallo Frau Rühl,
[...] Sobald ich besser beinander bin, nenne ich ihnen 2-3 Termin, wo wir uns das Ansehen. Ist das in Ordnung so?
Grüße V.
20.06.18, 17:05 - Michaela Rühl: Hallo Herr V.,
[...] Geht klar. Vor den Terminen bräuchte ich mind. 2 bis 3 Tage Vorlauf, da ja im DG wahrscheinlich einiges weggeräumt werden muss?
Grüße Michaela Rühl
Danach keine weitere Meldung an mich, lediglich am 26. oder 27. Juni 2018 eine Meldung auf Facebook (ich kann das leider nicht mehr nachsehen, der Beitrag scheint nachträglich verborgen worden zu sein):


Tiefgehende Worte: "... keine Arbeiten mehr mit Subunternehmern durchführen, außer ich bin vor Ort". Lässt hoffen.

Am 2. Juli 2018 nahm ICH wieder Kontakt auf.
02.07.18, 09:42 - V.: Ich muss noch abklären, ob die Jungs vom M. da sind, ich kann mir das einrichten..... ich sage ihnen Bescheid, sobald ich diese erreicht habe
02.07.18, 09:45 - Michaela Rühl: M.? Ich dachte, Sie machen das? Die Jungs können sicher immer noch kein Deutsch? Und ich kann kein Polnisch. Das wird wieder ein Drama...
02.07.18, 09:47 - V.: Ich bin doch dabei
"... außer ich bin vor Ort" scheint er tatsächlich ernst zu meinen! (dachte ich in diesem Moment tatsächlich ... aber siehe unten ...)

So sahen die Stellen nun im Vergleich zum Anfang des Jahres aus:
Februar 2018
Juli 2018
Februar 2018
Juli 2018
(Freitag, der) 13. Juli 2018, 8 Uhr morgens: V., M. und zwei "Jungs" von M. waren im Dachgeschoss beschäftigt. V. erklärte, wie die Fenster herauszunehmen sind, Dachpfannen wurden entfernt. Auf meinen Hinweis, dass ja bei undichten Lüfterziegeln das bereits beim Abriss hätte auffallen müssen, kam von Herrn V.: "Nein, natürlich nicht! Würden Sie etwa beim Herausreißen darauf achten?" - Ja!! Es bringt doch nichts, ein Dach für viel Geld zu dämmen, wenn die Ziegel drüber nicht dicht sind und die Dämmung dann durchweicht? Ich installiere ja auch nicht tagelang kompliziert zu installierende Programme auf einem Server, von dem ich weiß, dass er defekt ist und bald den Geist aufgeben wird?!

Die (geklebten) Risse in einer Dachpfanne sind natürlich nicht dafür verantwortlich, dass über beiden Fenstern im Dachgeschoss Wasser tropft. Ob und wie dieser Riss entstanden sein könnte, dazu wollte sich Herr V. nicht weiter äußern, er könne aber demnächst auf einer Baustelle eine entsprechende Pfanne mitbringen und bei uns geschwind einbauen. Ich schätze, davon werden wir nie wieder etwas hören.

Das Wasser über den Fenstern kam tatsächlich von außerhalb, da über beiden Fenstern "nicht richtig abgeklebt" war. Danach bekamen wir zwei Erklärungen dafür, weshalb die Stellen nicht richtig abgeklebt sein könnten:
  • "Kann auch schon vorher nicht richtig abgeklebt gewesen sein" - sieht man das nicht, ob etwas 1989 abgeklebt wurde oder erst 2017?
  • "Kann schnell passieren, da muss nur mal ein Anruf rein kommen, dann vergisst man das" - und der Anruf kommt dann auf beiden Seiten rein, während grad an der selben Klebestelle gearbeitet wird?
Großzügig erklärte Herr V., dass jetzt mal auf seine Kappe zu nehmen. Er habe den "Jungs" alles genau erklärt, er sei dann mal weg. Ich legte Veto ein, schließlich habe er mir doch versichert, er bliebe vor Ort! Nein, er müsse weiter.

Ob denn wenigstens M. da bleiben würde? "Nein, der kann ja noch viel weniger als seine Jungs!" What?! So richtig "nett" war das jetzt aber nicht!

Die "Jungs" würden Bilder machen. Die schicke er uns dann, damit wir auch sähen, dass nun alles vernünftig abgeklebt sei. Und schon war er weg.

Wir halten fest: Doch wieder nicht dabei geblieben! Wieder keine Abnahme!

Wer denkt, nun sei alles gut: Nö. Weiter zu Teil 3 (eigentlich sollten es maximal 2 Teile werden, aber Herr V. scheint kein Interesse daran zu haben, das Ganze endlich zu einem - für alle akzeptablen - Ende zu bringen ...)


Donnerstag, 19. Juli 2018

V. - Handwerk, das Leiden schafft - Der Vorgarten mit dem Gartenhaus

Schon vor der Dachdämmung wusste Herr V., dass wir unseren Vorgarten pflastern und ein Fahrradhaus drauf setzten lassen wollten. Immer wieder kam das zur Sprache, alleine die noch fehlende Ausnahmegenehmigung (die von März 2017 bis 11. Oktober 2017 dauerte und bei unserem Grundstück nötig ist) hielt uns noch von der Umsetzung ab.

Ab Oktober 2017 stand fest, welches Haus in den Vorgarten sollte, am 31. Oktober schickte ich Herrn V. detaillierte Informationen zu Haus und möglichen Untergründen per Mail.

Am 6. November suchten wir uns Steine zum Pflastern aus, die Info wurde an Herrn V. weitergegeben.

Herr V. sollte uns auf Basis der Informationen einen Kostenvoranschlag machen.

Zwischenzeitlich erfuhren wir, dass sich bei Herrn V. für Ende März Nachwuchs angekündigt hatte.

Dann kam die Kälte, Vorgarten wurde vorerst - im wahrsten Sinne des Wortes - auf Eis gelegt.
13.11.17, 16:24 - Michaela Rühl: Ja, gestern hat es auf dem Dilsberg schon geschneit ❄ dann melden Sie sich, wenn Sie mehr wissen! Viele Grüße!
Am 7. Februar 2018 fragte ich bei Herrn V. an, ob er sich zur Geburt "baby-frei" nehmen würde. Arbeiten müsse er trotzdem, das sei das "Los der Selbständigen".

Am 11. Februar 2018 schickte ich nochmal alle Daten zum Vorgarten inklusive Gartenhaus per Mail.

Am 15. Februar 2018 (Donnerstag) fragte ich per WhatsApp an, ob Herr V. bereits Zeit hatte, die Mail zu lesen.
15.02.18, 16:58 - V.: Hab noch keine Zeit gehabt, mache ich am Wochenende
15.02.18, 17:00 - Michaela Rühl: Ok, dann können Sie mich ja am Montag informieren
Nichts kam.

Am 20. Februar 2018 (Dienstag) fragte ich an, ob Herr V. ein schönes Wochenende gehabt und Zeit zum Lesen der Mail gefunden habe.
20.02.18, 16:03 - V.: Wir sind alle krank [...] Habs mir schon mal flüchtig angeschaut, wir telefonieren ja eh am Montag, die Temperaturen stehen uns etwas im Weg, mach ma am Montag ...
Am 26. Februar 2018 (Montag) angerufen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Herr V. wusste, was in der Mail stand. Ich wies nochmal auf den Kostenvoranschlag hin. Da Wetter unbeständig, sollte ich am 6. März 2018 wieder anrufen. Auch da hatte nicht den Eindruck, dass er die Mail gelesen hatte. Nochmal Hinweis auf den Kostenvoranschlag.

Am 10. März 2018 war Herr V. bei uns (eigentlich wegen des Dachgeschosses). Wir kauten alle Punkte nochmal durch, Herr V. notierte sich nichts. Ja, eigentlich auch unnötig, hatte er ja schon mehrfach per Mail von mir bekommen. Wir sollten aber schon mal das Gartenhaus ordern. Bei einer Lieferzeit von aktuell vier bis sechs Wochen sei das angebracht, da "im April" mit dem Vorgarten begonnen werden sollte. Wir wiesen nochmals auf den Kostenvoranschlag hin. Ohne den wollten wir auf keinen Fall beginnen und sagten das auch nochmals. Nebenbei erwähnte Herr V., dass er vor habe, sich in seinem Garten eine Outdoor-Küche zu erstellen.

Am 22. März 2018 war das Gartenhaus überraschenderweise schon geliefert und konnte zum Glück beim Händler auch "etwas länger" als die eigentlich vereinbarten "ein bis zwei Wochen" gelagert werden.

Am 26. März 2018 schickte ich Herrn V. nochmal eine Zusammenfassung aller Infos, Maße, ausgesuchte Steine etc. per WhatsApp mit der erneuten Bitte um einen Kostenvoranschlag. Die Woche käme er nicht mehr dazu, er würde das Ostern "zusammenschreiben". Da "Ende März" seine Tochter kommen sollte und Karfreitag 2018 auf den 30. März fiel, habe ich mir erlaubt, einen Hinweis zu geben:
26.03.18, 21:24 - Michaela Rühl: Hi, ich würde möglichst viel noch vor der Geburt erledigen, spreche aus Erfahrung
Wurde abgeschmettert. Sei seine zweite Tochter, er kenne sich aus. Parallel konnten wir via Facebook beobachten, wie seine private Outdoor-Küche Formen annahm, da sie offensichtlich wichtiger war als unser Kostenvoranschlag.

Ostersonntag. Kein Kostenvoranschlag.

2. April 2018 (Ostermontag):
02.04.18, 11:07 - Michaela Rühl: Frohe Ostern! Sind Sie schon dazu gekommen, unseren Kostenvoranschlag zusammenzuschreiben? Viele Grüße, Michaela Rühl
02.04.18, 11:34 - V.: Nein, bin gestern Papa geworden
Der Kostenvoranschlag kam dann am 4. April 2018. Er war er voller unvorhersehbarer Variablen die "nach Aufwand" abgerechnet werden sollten und erstmal mit 0 Euro angesetzt waren. Herr V. wollte dazu keine näheren Angaben machen, weswegen wir ihm den Auftrag nicht gaben, da uns der Gesamtpreis so schon recht hoch erschien. Und ganz ehrlich: Wir sind monatelang hinter dem (mehrfach zugesagten) Kostenvoranschlag hergelaufen. Wenn Herr V. den Auftrag hätte haben wollen, hätte er termingerecht geliefert. Außerdem hätte wieder die Gefahr bestanden, dass er sich nicht einmal auf der Baustelle hätte blicken lassen wie bereits bei der Dachdämmung ...

Zwei andere Handwerker dagegen wollten den Auftrag. Ein paar Telefonate und zwei Kostenvoranschläge später stand das Gartenhaus am 14. Mai 2018 fix und fertig im gepflasterten Vorgarten.

V. - Handwerk, das Leiden schafft - Die Dachdämmung (1) - Ernüchternde Durchführung

Wer sich eine neue Gastherme gönnt, weil die alte in den letzten Zügen liegt und es keine Ersatzteile mehr gibt, wird - obwohl dadurch beispielsweise weniger Gas verbrannt wird - damit "bestraft", in bestehenden Wohngebäuden 15% der Wärme durch erneuerbare Energien zu decken oder entsprechende Ersatzmaßnahmen nachzuweisen (Quelle u.a. Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg).

Wir ließen nach Einbau der neuen Gastherme als Ersatzmaßnahme gemäß EWärmeG einen entsprechenden Sanierungsplan für unser Dachgeschoss ausarbeiten und legten den Chr. V. von V.-Handwerk vor, der den Auftrag gerne übernehmen wollte. Zuvor hatten wir mit Herrn V. wirklich gute Erfahrungen gemacht: Nach dem Hauskauf im Sommer 2016 flieste er uns das Bad hübsch*, erledigte die abschließenden Elektroarbeiten, spachtelte, schliff und strich einen Großteil der Wände, installierte einen Briefkasten mit Sprechanlage und führte kleinere Ausbesserungen durch.

Zu den anstehenden Arbeiten im Dachgeschoss bekamen wir lediglich einen groben Kostenvoranschlag, der lt. Herrn V. "absichtlich sehr hoch angesetzt" war, voraussichtlich würde es günstiger werden. Der Preis ließ uns schlucken, wir hofften (natürlich blauäugig) auf "günstiger".

Am 18. Mai 2017 begann ein "Subunternehmen" des Herrn V. mit der Dämmung. Abgemacht war, dass dieses Subunternehmen lediglich die "groben" Arbeiten übernehmen sollte wie das Herausreißen der Dachverkleidung und der alten Dämmung. Das Dämmen, Einsetzen der neuen Fenster, Anbringen der neuen Verkleidung etc. sollte lt. Absprache von Herrn V. übernommen werden (ursprünglich war sogar geplant, dass Herr V. zusammen mit Kollegen zusammen die kompletten Arbeiten übernehmen sollte).

Während der Baumaßnahmen musste ich jeden Abend Fotos im Dachgeschoss machen und diese per WhatsApp an Herrn V. übermitteln, der so den Fortschritt und die Güte der Baumaßnahmen begutachten wollte. Ich fotografierte, was das Zeug hielt, oft mit Zollstock daneben, damit beispielsweise die Dicke der Dämmung bzw. die Breite der Klebestreifen korrekt eingeschätzt werden konnte.

Am 6. Juni 2017 stellten wir fest, dass der Druck unserer (neuen) Therme total abgefallen war. Ich hätte ja gerne die Handwerker gefragt, ob etwas ihrer Tätigkeiten an dem Tag den Druck der Therme hätte beeinflussen können, aber mein Polnisch ist leider quasi nicht vorhanden. Und genau nur diese Sprache konnte das Subunternehmen von Herrn V. - von M. abgesehen, der aber nur selten auf der Bildfläche erschien. Herr V. konnte mir auch keine Auskunft geben. Er lies sich lediglich weiter Fotos schicken:
07.06.17, 17:56 - V.: Perfekt, das ist das Ziel, das ich nicht kommen muss. Ich schaue am Samstag vorbei zur Kontrolle. Fenster kommen am Montag.... geht es am Samstag Nachmittag bei Ihnen?
Hallo? Nicht kommen? So war das nicht ausgemacht!!

Leider schalteten wir zu dem Zeitpunkt nicht, da er uns hier ja quasi schrieb, die gesamten Baumaßnahmen vom Subunternehmen durchführen zu lassen.

Herr V. war so lediglich am 10. Juni persönlich vor Ort, um sich den Baufortschritt anzusehen, als eigentlich fast alles schon nahezu fertig war; er übernahm also nicht an eigentlich vereinbarter Stelle die Arbeiten.

Mitte Juni 2017 wurden die Arbeiten im Dachgeschoss abgeschlossen, nachdem wir noch ein paar Nachbesserungen in Auftrag gegeben hatten.

Bei den Arbeiten wurde eine Lampe im Treppenhaus zerstört. Herr V. wollte sich "auf dem kleinen Dienstweg" darum kümmern.

Nichts ist passiert.

Der nagelneue Vinyl-Boden des Dachgeschosses wurde bei den Arbeiten entgegen der Absprache nicht oder nur ungenügend abgedeckt. Obwohl ich mehrfach auf allen Vieren schrubbte, konnte ich einige Spuren nicht entfernen. Lt. Herrn V. würde das von alleine verblassen:


So sieht es nach über einem Jahr aus, in dem ich immer mal wieder geschrubbt habe. Es befindet sich noch immer weiße Farbe in den Ritzen und an einigen Stellen sind helle Schleier auf dem Boden.

Bei den "kleineren Ausbesserungen" an unserem Haus durch das Subunternehmen (sollte eigentlich auch Herr V. übernehmen) wurden der Lack unserer nagelneuen Holzeingangstür sowie die nagelneue Schwelle beschädigt. Herr V. wollte sich darum kümmern:

Spachtelzeugs auf dem Lack, das ich nicht weg bekomme, nicht mal mit der "Geheimwaffe" Nagellackentferner
Beim Wegwischen Streifen in den Lack gewischt, die ich nicht weg poliert bekomme
Mit dem Cutter beim Wegschneiden des Abklebebands tief ins Holz geschnitten

Ist bis heute nicht geschehen.

Die Fenster wurden beim Einbau an einigen Stellen verkratzt. Lt. Herrn V. "völlig normal":


Zudem haben die Handwerker konsequent ihren Restmüll in unserer "schlauen Tonne" (= nur für Papier und Pappe) entsorgt. Wir konnten ihnen leider nicht verständlich machen, dass das so nicht geht.

Trotzdem zahlten wir (rückblickend natürlich dämlich) die komplette Rechnung, die den Kostenvoranschlag fast bis auf den letzten Cent ausnutzte.

Auf den Preis-Schreck habe ich (dreist) angefragt, ob da nicht für uns noch Sonnenschutz-Rollos von Herrn V. für uns drin wären. Am 22. Juni 2018 schrieb Herr V. dazu:
"Über die Rollos brauchen wir nicht diskutieren, Sie sind ein guter Kunde, die Rollos gehen somit auf meine Kappe…"
Auf die Rollos warten wir noch heute.

Am 18. September 2017 war unser Handwerker da, der uns die neue Therme 2016 einbaute. Eigentlich um die Entkalkungsanlage zu warten. Dabei fragten wir ihn, wie es sein könne, dass die Therme seit drei Monaten plötzlich ständig an Druck verliere, sodass wir teilweise nach zwei Wochen schon wieder Wasser nachfüllen müssten. Fand er komisch. Er entdeckte dann, dass ein Heizkörper nach der Dachdämmung nicht wieder korrekt montiert worden war: Er verlor etwas Wasser. Grad so viel, dass der Druck abfiel, aber so wenig, dass es in dem noch immer nicht genutzten Dachgeschoss nicht weiter auffiel.


Wahrscheinlich seit dem Bau des Hauses 1989 befinden sich auf unserem Dach über den beiden Dachfenstern (Norden und Süden) "Lüfter-Ziegel". An der Holzdecke, die zum Zeitpunkt des Hauskaufs im Dachgeschoss angebracht war, ließen sich vor der Dämmung des Dachgeschosses keinerlei Wasserflecken entdecken. Weder während der Begehung mit einem Gutachter am 08. Juni 2016 (das Dach sollte lediglich mittelfristig "modernisiert" nicht aber "repariert" werden), noch zu einem späteren Zeitpunkt nach der Schlüsselübergabe am 10. August 2016. Während der Abrissmaßnahmen und auch danach wurden wir nicht darüber informiert, dass im Bereich der Lüfter-Ziegel ein Wassereintritt zu erkennen war. Denn wäre dem so gewesen, hätten die Handwerker das sicher nicht ignorieren dürfen sondern uns mindestens informieren müssen. Dachte ich. Handwerker sehen das anders ... [siehe Teil 2]

Anfang 2018 entdeckte ich feuchte Stellen über beiden Fenstern, erst an der Süd-, kurz danach auch an der Nordseite, die schließlich sogar zu tropfen anfingen, sodass der Bereich unter den Fenstern unbenutzbar war. Am 7. Februar 2018 informierte ich Herrn V. darüber. Danach fing das eigentliche Drama an ...


[Weiter zu Teil 2]

*Ok, eigentlich sollten alle waagerechten Flächen die (dunklen) Bodenfliesen bekommen, aber da das in unserem Mini-Bad lediglich die Ablagefläche unter der Therme und das Podestchen vorm Fenster betrifft, kann man es wohl unter den Tisch fallen lassen, dass Herr V. das "vergaß".

Sonntag, 24. Dezember 2017

Die drei ??? Adventskalender 2017 "Auf dem Schrottplatz" - 24. Dezember - Das Silikonarmband

Mit Tevinos Smartphone kann man eine Drohne fernsteuern, soviel zum UFO. Fall gelöst. Das letzte Rätsel liefert gleich noch ein Kirschkuchenrezept und führt uns zum letzten Gimmick, einem ???-Silikonarmband:


Gefällt mir. Und das Rezept könnte man tatsächlich mal ausprobieren. Spätestens für die erste ???-Party für Junior. So in acht bis 14 Jahren ;) Vielen Dank fürs Mitlesen.



Obwohl ich es überhaupt nicht mit Aliens habe und wenn es vielleicht nicht immer so rüber kam: Mir hat der Kalender gefallen! Im nächsten Jahr bin ich auch ganz bestimmt wieder bei! Dann vielleicht auch wieder etwas zeitnaher ...


Die drei ??? Adventskalender 2017 "Auf dem Schrottplatz" - 23. Dezember - Der Display-Reiniger

Tja, Just entgeht nichts, der gute Trevino hätte halt keine Fußspuren hinterlassen sollen. Sein "Passwort" führt uns heute zu einer Kekse knabbernden Ratte, die einen Display-Reiniger bewacht:


Das Dingelchen klebt wie ein Aufkleber. Tupfe ich damit das Display ab, oder wie ist das gemeint? Leider fehlt die Anleitung für alte Leute wie mich ...


Die drei ??? Adventskalender 2017 "Auf dem Schrottplatz" - 22. Dezember - Die Schrottplatz-Pin-Nadeln

Tja, wer hätte das gedacht! Da finden wir doch tatsächlich die Fußspur von Bernhard Trevino auf dem Schrottplatz! Und die führt uns zum Eichhörnchen, was wiederum die Schrottplatz-Pin-Nadeln bewacht:


Witzige Idee, wenn auch wahrscheinlich schlecht von der Pinnwand wieder abzubekommen. Mit den Pins aus den anderen Kalendern (z.B. 2015, 2016) sollte ich doch endlich mal wieder eine Pinnwand verwenden!