Dienstag, 1. November 2016

Hauskauf ist "Vertrauenssache" (Teil 4) - Von Grund- und Notargebühren

Nach der schwierigen Terminfindung geht die Übergabe des Hauses recht schnell über die Bühne. Das Hissen des Sonnensegels fällt ins Wasser und wir müssen dem Ehepaar glauben, dass man "in zwei Minuten" das Ding auf den Wintergarten gezogen bekommt. Unterlagen bekommen wir kaum, die Schlüssel sind nicht komplett und ein paar Tage später ...

Frau W.-I. will Grundgebühren sparen?

Nach der Übergabe stellen wir fest, dass Frau W.-I. überall konsequent den 2.8. als Übergabedatum angegeben hat. Erstaunlicherweise mit korrekten Zählerständen. Die - eigentlich wirklich nicht horrenden - Summen für acht Tage Grundgebühr schenken wir ihr jetzt aber aus Prinzip nicht. Sorry an alle Beteiligten, die jetzt die Verträge umschreiben mussten!

Vier Wochen nach der Übergabe kommt vom Notariat eine Meldung, die Notarrechnung (in Höhe von 145,18 Euro, die kleinste der Summen!) sei von uns noch nicht beglichen worden!

Als wenn man ein Haus kaufen würde, um dann 145,18 Euro nicht zu bezahlen!

Natürlich wurde die Summe von uns überwiesen. Allerdings war es dem Notariat nicht möglich, die Zahlung zuzuordnen, da wir bei der 15-stelligen Rechnungsnummer die letzte Ziffer vergessen hatten. Muss man verstehen, oder?

Weitere vier Wochen später stehen wir endlich im Grundbuch. Puh.

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