Donnerstag, 1. November 2018

V. (5 - Die Dachdämmung) - Handwerk, das Leiden schafft - Im Ton vergriffen, Herr V.!

Eine gefühlte Ewigkeit bin ich der Nachbesserung der schiefgelaufenen Dämmung unseres Dachgeschosses (Teil 1) hergelaufen. Bereits im Februar 2018 tropfte es, im Juli wurde endlich nachgebessert (Teil 2). Danach ärgerte ich mich über die Schäden (Teil 3). Herr V. zeigte sich insgesamt überhaupt nicht kooperativ, erschien zu den beiden letzten Terminen, um die Nachbesserungen abzuschließen, einfach nicht (Teil 4). Danach hielt er es nicht für nötig, sich zu melden oder gar zu entschuldigen. Deswegen schrieb ich am 18. Oktober 2018 eine den Fakten entsprechende Bewertung bei Facebook:
2016 waren wir mit der Arbeit von Herrn V. zufrieden. Leider hat die Qualität seitdem sehr nachgelassen. Herr V. hielt sich beim Folgeauftrag häufig nicht an Zusagen, Absprachen, Termine. Trotz Fristsetzungen liefen wir Monate hinter Nachbesserungen her. An den beiden letzten ausgemachten Terminen erschien Herr V. nicht. So werden wir wohl auf unseren Schäden sitzen bleiben, die überwiegend durch sein Subunternehmen verursacht wurden, welches entgegen der Absprache Arbeiten übernahm, mit denen wir eigentlich Herrn V. selber beauftragt hatten: der nagelneue Vinylboden im DG wurde offensichtlich bei den Arbeiten nicht (gut genug?) abgedeckt, einige Farbreste in den Ritzen lassen sich auch per Bürste nicht entfernen; die Rahmen der neuen Dachfenster wurden beim Einbau und den anschließenden Nachbesserungen verkratzt und angeschlagen; eine Lampe im Treppenhaus ging zu Bruch; der Lack unserer neuen Holzeingangstür und die neue Fußleiste wurden mit Spachtelmaterial beschmiert, welches sich nicht rückstandslos entfernen ließ.
Professionell wäre es gewesen, wenn Herr V. sich nach dieser Bewertung mit mir in Verbindung gesetzt, für die beiden verpassten Termine entschuldigt und einen neuen Termin vorgeschlagen hätte, um die Arbeiten abzuschließen. Stattdessen schreibt er einen Kommentar, wie ihn ein beleidigtes Kind nicht besser hätte verfassen können:


Wie viele Male ich in den letzten Wochen, nein Monaten (!) zum Hörer gegriffen habe, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Ein persönliches Gespräch hat er dagegen nie gesucht. Wie die zwei kleinen Kratzer am Fensteraußenrahmen (außen?!?) und der eine (!?) Farbfleck mit Innenfarbe aussehen, weiß er ganz genau, er hat alle Bilder per WhatsApp bekommen. In seinen Augen hat also nun alles "ein Ende genommen", er lässt uns also tatsächlich sitzen!

Eigentlich verschenkte Zeit, trotzdem eine Antwort von mir:
Sehr geehrter Herr V., wie bereits erwähnt: Wir waren mit Ihrer Arbeit 2016 (Schlafzimmer, Küche, Kinderzimmer, Keller und Eingangsbereich) zufrieden und haben dies damals auch nochmal extra honoriert! Genau aus diesem Grund haben wir Sie 2017 mit der Dachdämmung und den Ausbesserungen am Mauerwerk an der neuen Haustür beauftragt. Hinter den Nachbesserungen nach dem Wassereintritt im Dachgeschoss und den Nachbesserungen der Nachbesserungen musste ich monatelang her laufen. Sie sind noch immer nicht beendet, weil Sie zu den letzten beiden Terminen nicht erschienen sind.
Sie und ich, wir wissen, das wir bei den “Kollateralschäden” nicht lediglich von einem Flecken, zwei Kratzern und einer Lampe sprechen. Es geht darum, zu Fehlern zu stehen und eine für beide zufriedenstellende Lösung zu finden. Dann hätte ich Ihnen auch gerne eine positive Bewertung geschrieben. Aber die Diskussion über die Details gehört in meinen Augen nicht hier her.
Eine weitere Person aus Herrn V.s Bekanntenkreis kommentiert ebenfalls:


Auch hier eine Antwort von mir:
Sehr geehrter Herr H., es freut mich sehr, dass Herr V. bei Ihnen zu Ihrer vollsten Zufriedenheit gearbeitet hat. Wir waren 2016 ja auch zufrieden, sonst hätten wir ihn 2017 nicht erneut beauftragt. Selbstverständlich habe ich Herrn V. immer wieder über verschiedene Kommunikationswege kontaktiert und immer wieder auf die Probleme hingewiesen. Es liegt mir fern, jemanden unberechtigt zu beschuldigen, wie Sie in anderen Bewertungen von mir bei Google etc. lesen können. Es handelt sich somit nicht um Rufschädigung sondern lediglich um eine sachliche Bewertung, wie der Handwerker bei uns gearbeitet und wie er sich verhalten hat. Sicher gibt es Kunden, die zufrieden sind, die schreiben hier dann eine positive Bewertung.
Zudem kommentiert Herrn V.s Frau:


Da wird es mir dann echt zu billig. Herr V. hat einen Haufen Geld von uns bekommen und nicht nach Absprache gearbeitet! Ich kann (und will) mich nicht "an dem Guten" erfreuen, wenn dabei so viel zu Schaden gekommen ist. Würde Frau V. mit Sicherheit auch nicht, wenn sie das ganze ein Netto-Jahresgehalt gekostet hätte!

Die Beiträge von Herrn und Frau V. sowie von Herrn H. werden reichlich "geliked" (alles "Freunde" von Herrn V. und/oder Frau V., soweit ich mir die Mühe gemacht habe, die Namen nachzusehen. Interessant, wer alles detailliert über die Vorfälle informiert wurde ...

Und ganz zufällig flattert am 19. Oktober eine weitere Bewertung rein:


Ja, wenn "mal" das Subunternehmen am "Werk" gewesen wäre, wäre bei uns vielleicht auch nicht so viel schief gelaufen. Aber Herr V. hat es ja vorgezogen, gar nicht zu erscheinen. Stattdessen hat er viele Versprechungen gemacht und nie gehalten. Die Hitzeschutz-Rollos werden wir uns nun selber kaufen.

Vor diesem Post gab ich Herrn V. nochmal zwei Wochen Zeit, sich persönlich bei uns zu melden und die Geschichte doch noch zu klären. Leider hat er daran offensichtlich kein Interesse.

Vielen Dank Herr V. für Ihre professionelle Zusammenarbeit!





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